Frauenmantel

Alchimilla vulgaris
Kein Sanskritname bekannt

Vorkommen:

Frauenmantel ist in ganz Europa zu finden, ebenso in Nordamerika und in den gemäßigten Zonen Asiens. Sein Standort ist sonnig bis halbschattig, ein feuchter und humoser Boden ist ideal. Er ist mehrjährig und winterhart.

Pflanzenteile zur Verwendung:

Während der Blütezeit gesammelte frische Blätter und Blüten. Diese können ebenso getrocknet verwendet werden. Sammelzeit zwischen Frühjahr und Herbst. Nach der Blütezeit zurück schneiden!

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe,Bitterstoffe, wenig ätherisches Öl, Lecithin, Saponine,Tannine und Flavonoide.

Nebenwirkungen:

Nicht bekannt.

Gesundheit und Küche:

Frauenmantel wirkt adstringierend (zusammenziehend), harntreibend, wundheilend, blutreineigend und menstruationsregelnd. Bei Ausbleiben der Menstruation, übermäßiger Menstruationsblutung und Beschwerden in den Wechseljahren wird er angewendet. Äußerlich angewendete Umschläge mit Frauenmantel - Abkochungen helfen unterstützend bei Geschwüren, eitrigen Entzündungen und Ekzemen. Für Tee werden 2 Teelöffel Frauenmantelkraut mit 150 ml siedendem Wasser übergossen und nach ca. 10 Minuten abgeseiht. Für eine gute Wirkung über den Tag verteilt drei  bis fünf Tassen trinken. In der Küche werden die jungen, frischen Blätter an Suppen und Salate gegeben.

Ayurveda Eigenschaften:

Die Eigenschaften des Frauenmantel sind leicht und trocken. Der Geschmack ist herb und bitter. Die energetisierende Wirkung ist kühlend, das zugeordnete Organ ist die Leber. Die Verdauungswirkung ist scharf.
P- K- V+

Kosmetik:

  • Bei unreiner Haut kann man eine Teemischung aus Stiefmütterchen und Frauenmantel probieren -  manchmal hilft diese Anwendung innerhalb weniger Tage.
  • Für ein Gesichtsdampfbad nur frische Blüten verwenden, es wirkt zusammenziehend und rötungslindernd.
  • Frauenmanteltee stärkt Bänder und Gewebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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